Montag, 19. September 2011

NFL Roundup, Week 2, Montagsedition

Willkommen zur Montagsediton meines NFL Roundups, vergesst nicht morgen für Monday Night Football, meine Powerrankings und die Spieler des Spieltages zurückzukommen.


 

Eagles 31 – Falcons 35


 

Die größte Story dieses Spiels ist vermutlich Mike Vicks Gehirnerschütterung. Falls Vick mehrere Spiele verpasst müssen die Eagles ihre Sasionziele vielleicht neu formulieren. Denn weder Kafka noch Young haben die Fähigkeiten eins Vicks. Am Ende waren es in diesem Spiel die Falcons, die mehr aus den Fehlern ihres Gegners machten. Sie nutzten die drei Turnover der Eagles aus und sowohl Ryan (17 von 28, 195 Yards, 4 TD) als auch Turner (21 CAR, 114 Yards 1 TD) machten gute Spiele. Die Falcons sind trotz der Pleite in der ersten Woche gegen die Bears ein Team mit dem man rechnen muss und das vor allem zu Hause extrem schwer zu schlagen sein wird.


 


 

Broncos 24 – Bengals 22


 

Den Broncos gelang es in den letzten Sekunden die Stellung zu halten und ein Comeback der Bengals zu verhindern. Kyle Orton (15 von 25, 195 Yards, 2 TD) wird nach dem Sieg vielleicht ein wenig Ruhe vor den Tebow Fanatikern haben und Dalton (24 von 41, 332 Yards, 2 TD) schein sich in der Rolle des Starters recht wohl zu fühlen. Die Bengals sind auf jeden Fall besser als ich sie vor der Saison eingeschätzt habe, im Rennen um die Playoffs werden aber vermutlich weder die Broncos noch die Bengals eine Rolle spielen.


 


 

Patriots 35 – Chargers 21


 

Viele sehen in den San Diego Chargers den Sieger der AFC in diesem Jahr. Dieses Spiel ist der erste Dämpfer und eine deutliche Erinnerung daran, wer in der letzten regulären Saison das beste Team war. Ich habe keine Ahnung was man tun muss um die Patriots zu verteidigen. Brady (31 von 40, 423 Yards, 3 TD) reagiert perfekt auf den Blitz, findet die kleinsten Lücken in einer Man Coverage und wenn er kurze Pässe spielt, hat er mit Welker, Branch und Woodhead Teamkameraden, die nach dem Catch einiges reißen können. Die Defensive der Patriots erlaubte zwar 470 Yards, erzwang aber 4 Turnover und verhinderte so, dass die Chargers noch einmal heran kamen. Trotz dieser Niederlage bleiben die Chargers der klare Favorit in der AFC West, da sie ersten das meiste Talent haben und zweitens keine anderes Team aus dieser Division in der ersten beiden Wochen überzeugen konnte.


 

Cowboys 27 - 49ers 24


 

Ich vermute, dass Dr. Jekyll und Mr. Hyde das Lieblingsbuch von Tony Romo (20 von 33, 345 Yards, 2 TD) ist. Nachdem er in der letzten Woche im vierten Viertel völlig zusammenbrach und den fast schon sicher geglaubten Sieg gegen die Jets verschenkte, kam er diese Woche mit einer angebrochenen Rippe zurück aufs Feld und drehte eine schon fast sicher geglaubte Niederlage in einem absolut beeindruckenden Overtime Sieg. Die Defensive der Cowboys konnte die starke Leistung gegen die Jets bestätigen und war auch in diesem Spiel hervorragend, man hielt die 49ers bei 206 Yards und verzeichnet 6 Sacks. Die Zukunft der Cowboys wird in meinen Augen vor allem davon bestimmt werden, welcher Tony Romo zu den Spielen kommt. Mit Dr. Romo sind die Cowboys ein Kandidat für die Playoffs mit Mr. Romo gibt es in der NFC East keinen Blumentopf zu gewinnen.


 

Saints 30 – Bears 13


 

Es wundert mich, dass Cutler nicht einfach nach Hause gegangen ist, schließlich war seine O-Line gar nicht erst nach New Orleans angereist. Cutler wurde 6 Mal gesackt und fast bei jedem Spielzug musste er einen Hit einstecken, die direkte Folge waren nur 19 komplette Pässe in 49 Versuchen und die Verletzung ihres Right Guards Carimi wird die Situation auch nicht einfacher machen. Ein Silberstreif am Horizont war die Vorstellung von Matt Forte, der in 10 Carries 49 Yards erlief und in zehn Bälle für 117 Yards fing.

Die Saints waren wie erwartet heiß darauf die Niederlage im Eröffnungsspiel wieder gut zu machen und ihre Defensive tat alles um ihren Ruf, der sehr unter dem ersten Spiel gelitten hatte, aufzupolieren. Die Saints hielte die Bears bei 246 Yards und waren sehr gut bei 3rd Downs. Chicago war nur bei 2 von 12 3rd Downs erfolgreicht. Brees (26 von 37, 270 Yards, 3 TD) spielte erneut auf dem Level des Green Bay Spiels und der dreiköpfige (Ingram, Thomas, Sproles) Laufangriff der Saints erzielte 109 Yards gegen die durchaus gute Run Defensive der Bears. Die Saints sind für mich der Favorit in der NFC South und die Bears müssen die Probleme in der O-Line in den Griff kriegen, denn sonst sind sie ein gefundenes Fressen für Mathews und Suh und haben in der NFC North kaum eine Chance.


 


 

Redskins 22 – Cardinals 21


 

Ein durchaus beeindruckender Sieg der Redskins. Washington gelang es die durchschnittliche Leistung, Rex Grossman (25 von 43, 291 Yards, 2TD, 2 INT) in der ersten Hälfte bot, durch Hightower und Helu (zusammen 170 Rushing Yards) abzufangen und gewannen das Spiel durch eine beherzte Aufholjagt. Die Red Skins sind nun 2-0 und ich vermute, dass fast niemand damit gerechnet hat. In meinen Augen müssen sie sich aber noch gegen ein wirklich starkes Team beweisen bevor wir sie wirklich ernst nehmen können.


 

Texans 23 – Dolphins 13


 

Houstons zementierte mit dem zweiten Sieg der Saison ihre Favoritenrolle in der AFC South. Matt Schaub (21 von 29, 230 Yards, 2 TD) hatte ein solides und fehlerfreies Spiel und Ben Tate (23 CAR, 103 Yards) überstrahlte den immer noch angeschlagenen Foster (10 CAR, 33 Yards). Die Phins stehen nun nach nur zwei Spielen schon vor echten Problemen, denn Chad Henne (12 von 30, 170 Yards, 1 TD, 1 INT) kehrte nach seinen durchaus guten Spiel gegen die Patriots zu seinem alten Ich zurück und sowohl New England als auch die Jets und die Bills sind bereits 2-0.


 

Titans 26 – Ravens 13


 

Die Titans wirkten extrem schlecht gegen die Jags und die Ravens dominierten die Steelers in Woche 1 nach Belieben. Die einzig mögliche Schlussfolgerung ein klarer Sieg der Ravens. Pustekuchen. Flacco (15 von 23, 197 Yards, 1 TD, 2 INT) spielte unterirdisch, Tennessee hielt Rice bei 43 Yards in 13 Versuchen und Hasselbeck (30 von 42, 358 Yards, 1TD, 1 INT) machte ein solides wenn auch nicht berauschendes Spiel. Der Schlüssel zum Sieg war allerdings, dass die Defensive der Ranvens nicht halb so scharf war wie im Spiel gegen die Steelers. Kenny Britt (9 REC, 135 Yards, 1 TD) machte einmal mehr auf seine Fähigkeiten aufmerksam. Wir werden unsere Meinungen aus der ersten Woche für beide Teams also noch einmal überdenken müssen. Es könnte allerdings sein, dass es für die Ravens eine typischer Letdown Niederlage nach dem emotionsreichen Sieg gegen Pittsburgh war. Deshalb sollten wir bei beiden Teams auf die Leistungen in der nächsten Woche warten bevor wir versuchen uns ein neues Bild zu machen.


 

Buccaneers 24 – Vikings 20


 

Hut ab von Josh Freeman, nachdem die Vikings die erste Hälfte durch einen grandiosen Adrian Peterson (25 CAR, 120 Yards, 2TD) dominiert hatten und mit einer 17 – 0 Führung in die Halbzeit gegangen waren, führte Freeman (22 von 31, 243 Yards, 1 TD, 1 INT) sein Team in der zweiten Hälfte zurück. Besonders beeindrucken war sein letzer Drive in dem er die Nerven behielt und die Tampa Bay 61 Yards das Feld hinunter zum Sieg führte. Vielleicht ist es noch etwas zu früh, dass McNabb (18 von 23, 228 Yards, 0 TD) Experiment als gescheiter zu bezeichnen, doch ich behaute trotzdem, dass die Vikings gegen die Lions und die Packers in der NFC North chancenlos sein werden.


 

Steelers 24 – Seahawks 0


 

Falls jemand nach der bittere Eröffnungsniederlage der Steelers an der Qualität ihres Teams gezweifelt hat, Kommando zurück. Pittsburgh vernichtete die Seahawks ohne die kleinste Schwäche zu offenbaren. Wir sollten allerdings fair bleiben und sagen, dass die Seahawks mit Sicherheit auch nicht das Maß aller Dinge sind. Trotz alledem bleibt die Defensive Leistung der Steelers beeindruckend, und wenn Roethlisberger (22 von 30, 298 Yards, 1 TD) sich schnell von seiner Verletzung erholen kann, und der Laufangriff mit Mendenhall und Redman (zusammen 115 Yards 2 TDs) so effektiv bleibt ist mit den Steelers in der AFC North noch zu rechnen.


 


 

Lions 48 – Chiefs 3


 

Aus diesem Spiel lassen sich drei Lehren ziehen: Erstens, wenn Stafford (23 von 39, 294 Yards, 4 TD, 1 INT) und Javid Best (16 CAR, 57 Yards, 6 REC, 66 Yards, 2 TD) gesund bleiben müssen wir die Lions für eine Wildcard auf der Rechnung haben. Zweitens, Calvin Johson ist ein Biest in der Red Zone. Drittens, Die Chiefs sind das schlechteste Team der Liga und es ist nichteimal knapp.


 


 

Packers 30 – Panthers 23


 

Cam Newton musste nach einem grandiosen ersten Drive ein wenig Rookie Lehrgeld zahlen und warf drei Interceptions. Trotzdem gelang es ihm erneut über 400 Yards zu werfen (432 exakt) und ich denke, dass wir davon ausgehen können ,dass die NFL Bühne nicht zu groß für Cam ist und die Carolina Fans eine Menge Spaß an ihm haben werden. Das Ergebnis wirkt etwas knapper als das Spiel eigentlich war, denn nachdem die Packers das ersten Viertel verschlafen hatten und mit 10 – 0 zurück lagen richteten sie das Schiff und dominierten den weiteren Verlauf des Spiels. Rodgers (19 von 30, 308 Yards, 2 TD) hatte eine weitere sehr gute Leistung und Starks und Grant konnten zusammen 110 Yards erlaufen. Trotz des verdienten Sieges werden die Packers aber in meinen Power Rankings vermutlich etwas leiden, denn ich warte immer noch auf eine überzeugenden Leistung ihrer Defensive.


 

Jets 32 – Jaugars 3


 

Ein überzeugender Sieg der Jets auf die typische New Yorker Art. Sanchez (17 von 24, 182 Yards, 2 TD, 2 INT) war alles andere als genial, aber die Defensive erzwang 4 Turnover und half ihm somit aus der Patsche. Luke McCown (6 von 19, 59 Yards, 4 INT) ist das erste Opfer des Quarterback Karussells und musste nach einer unterirdischen Leistung den Platz under Center für Blaine Gabbert räumen. New Yorks größte Sorge nach diesem Spiel wird Nick Mangold sein, der in meinen Augen beste Center der Liga, musste das Spiel verletzt verlassen.


 

Bill 38 – Raiders 35


 

Das mit Abstand spektakulärste Spiel dieses Sonntags. Die Führung wechselte im ganze vier Mal im vierten Viertel. Fitzpatrick (28 von 46, 246 Yards, 3 TD, 1 INT) gelang 13 Sekunden vor Schluss der entscheidende Touchdown Pass auf David Nelson. Die Bills wirken auf jeden Fall stärker als ich es vor der Saison gedacht hätte. Doch in einer Division mit den Patriots und den Jets wird es vermutlich trotz allem nicht reichen.


 

Bowns 27 – Colts 19


 

Cleveland profitierte einzig und alleine von dem Fakt, dass die Offensive der Colts ohne Manning absolut ungefährlich ist. Die Colts brachte es auf schwache 285 Yards und verwandelten nur 4 ihrer 14 3rd Downs in 1st Downs. Madden Coverboy Peyton Hillis war mit 27 Carries für 94 Yards und 2 TD der Spieler des Spiels. Nachdem Houston und Tennessee an diesem Wochenende beide sehr gut aussahen, müssen die Colts schon fast auf ein Wunder hoffen um ihrer Playoffserie am Leben zu halten. Cleveland wird mit Baltimore und Pittsburgh in ihrer Division vermutlich ebenfalls nichts mit der Verteilung der Playoffplätze zu tun haben.

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